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11.10.2018 | 20:40 Uhr

Kölner Stadt-Anzeiger: NRW-Bürger wissen schlecht Bescheid über Hygiene Nur jeder Zweite kennt vorbeugende Wirkung des Händewaschens

Köln (ots) - In Nordrhein-Westfalen weiß nur jeder Zweite, dass
Händewaschen vor ansteckenden Krankheiten schützen kann. Dies
berichtet der "Kölner Stadt-Anzeiger" (Freitag-Ausgabe). Grundlage
ist eine repräsentative Umfrage des Meinungsforschungsinstituts Forsa
im Auftrag der Krankenhausgesellschaft Nordrhein Westfalen (KGNW).
Jeder zehnte Befragte gab an, sich weniger als viermal pro Tag die
Hände zu waschen. Dagegen betonte KGNW-Präsident Jochen Brink, dass
dies das "einfachste, aber eines der effektivsten Mittel" sei, sich
vor Krankheiten wie Grippe oder anderen Infektionskrankheiten zu
schützen. In 90 Prozent aller Fälle würden die Keime nämlich über die
Hände von Mensch zu Mensch übertragen.

Laut Umfrage waschen sich die Nordrhein-Westfalen im Durchschnitt
sechs- bis zehnmal täglich die Hände. Das ist laut dem Düsseldorfer
Arzt Peter May aber immer noch eher zu wenig. Einen konkreten
Richtwert für die optimale Häufigkeit gebe es allerdings nicht, sagt
May. Alles hänge von der privaten Situation und vor allem vom Beruf
ab. "Aber auch bei einer guten Alltags-Hygiene sollte man sich in der
Regel mehr als zehn Mal am Tag die Hände waschen", so May.

Mit gutem Beispiel gehen übrigens die jungen Bürger
Nordrhein-Westfalens voran. 41 Prozent der Befragten zwischen 18 und
29 Jahren waschen sich häufiger als elfmal am Tag die Hände. Von den
über Sechzigjährigen tut das nur jeder Dritte.



Pressekontakt:
Kölner Stadt-Anzeiger
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Original-Content von: Kölner Stadt-Anzeiger, übermittelt durch news aktuell

Quelle: http://www.presseportal.de

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