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01.01.2018 | 12:30 Uhr

Deutsches Kinderhilfswerk: Kinderfreundliches Deutschland Voraussetzung für Zukunftsfähigkeit unserer Gesellschaft

Berlin (ots) - Das Deutsche Kinderhilfswerk appelliert zu
Jahresbeginn nachdrücklich an die nächste Bundesregierung, wirksame
Maßnahmen für ein kinderfreundliches Deutschland auf den Weg zu
bringen. Dazu spricht sich der Verband für Änderungen des
Grundgesetzes, eine aktive Politik zur Überwindung der Kinderarmut,
eine konsequente Umsetzung der UN-Kinderrechtskonvention auch für
geflüchtete Kinder sowie eine deutliche Stärkung des Bildungssektors
in Deutschland aus.

"Wirksame Maßnahmen für ein kinderfreundliches Deutschland gehören
auf der politischen Agenda ganz nach oben, sonst riskieren wir nichts
weniger als die Zukunftsfähigkeit unserer Gesellschaft. Obwohl
Kinderfreundlichkeit in Sonntagsreden immer wieder beschworen wird,
kommt der Kinder- und Jugendpolitik nicht der Stellenwert zu, den
dieses Zukunftsthema verdient. Kinderfreundlichkeit muss in der
kommenden Legislaturperiode zu einer Leitlinie von Politik werden, um
unsere Gesellschaft zukunftsweisend und nachhaltig zu gestalten. Die
Politik hat entscheidenden Anteil und Verantwortung für die
Gestaltung einer kinderfreundlichen, und damit zukunftsfähigen
Gesellschaft, denn sie setzt die Rahmenbedingungen für das Aufwachsen
von Kindern. Deshalb erwarten wir von der nächsten Bundesregierung
deutliche Akzente zur vollständigen Umsetzung der
UN-Kinderrechtskonvention in Deutschland", betont Thomas Krüger,
Präsident des Deutschen Kinderhilfswerkes.

Das Deutsche Kinderhilfswerk fordert, baldmöglichst das
Grundgesetz entsprechend dem in der UN-Kinderrechtskonvention
verankerten Kernprinzip des Kindeswohls zu ändern. Dazu gehört die
Verankerung von Kinderrechten im Grundgesetz, eine Absenkung des
Wahlalters bei Bundestags- und Europawahlen auf 16 Jahre und die
Abschaffung des Kooperationsverbotes zwischen Bund und Ländern im
allgemeinen Bildungsbereich. Zur Überwindung der Kinderarmut in
Deutschland spricht sich das Deutsche Kinderhilfswerk für einen
Bundesweiten Aktionsplan aus, der mit ausreichenden finanziellen
Mitteln ausgestattet ist und ressortübergreifend an allen
gesellschaftlichen Handlungsfeldern ansetzt. Um die Situation von
geflüchteten Kindern und Jugendlichen in Deutschland zu verbessern,
fordert das Deutsche Kinderhilfswerk, den Vorrang des Kindeswohls
auch für Flüchtlingskinder konsequent umzusetzen. Dazu sollte nicht
zuletzt ein gesetzlicher Anspruch auf familiäres Zusammenleben für
unbegleitete minderjährige Flüchtlinge anerkannt werden.



Pressekontakt:
Weitere Informationen und Rückfragen: Uwe Kamp, Pressesprecher
Telefon: 030-308693-11
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Quelle: http://www.presseportal.de

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